Beschluss: wie Beschlussvorschlag, einstimmig

Der Bauausschuss empfiehlt:

Der Kreisausschuss beauftragt die Verwaltung, die Instandsetzung der Mittelspannungsanlage sowie die Erneuerung und den Umbau der Niederspannungshauptverteilung inklusive Sicherheitsversorgung des Kreishauses entsprechend der Kostenschätzung des Ingenieurbüros Seger, Mülheim-Kärlich, öffentlich auszuschreiben, an den wirtschaftlichsten Bieter zu vergeben und den Kreisausschuss nach der Submission über das Ergebnis zu informieren.

 

Die Verwaltung wird ermächtigt, das Ingenieurbüro Seger für die weitere Planung der Umsetzung bis einschließlich Leistungsphase 9 nach HOAI zu beauftragen sowie bei Bedarf Teilleistungen an weitere Fachplaner zu vergeben.


Abstimmungsergebnis: einstimmig


Allgemeines:

 

Das Ausschussmitglied Schneichel erkundigt sich, warum diese Mängel jetzt erst zum Vorschein kommen und nicht bereits im Vorfeld der Kreishaussanierung.

 

Herr Hirsch, Ingenieurbüro Seger, wird als Sachverständiger gemäß § 28 Absatz 2 der Landkreisordnung (LKO) zur Sitzung hinzugezogen und informiert, dass die Probleme  verstärkt in den letzten beiden Jahren aufgetreten seien.

 

Herr Schott, Sachbearbeiter im Referat „Organisation, Informationstechnik“, weist darauf hin, dass bisher lediglich eine energetische Sanierung des Kreishauses durchgeführt wurde. Weitere Maßnahmen, z. B. in Sachen Brandschutz, würden in den nächsten Jahren angegangen.

 

Auf Nachfrage des Ausschussmitgliedes Kohl nach den Auswirkungen auf die Außenstellen des Kreishauses weist Herr Schott darauf hin, dass es sich dabei um Mietobjekte handele und diese daher davon ausgenommen seien.

 

Das Ausschussmitglied Mumm merkt an, dass es gut sei, dass man diese Mängel noch rechtzeitig erkannt habe.

 

Das Ausschussmitglied Keifenheim weist darauf hin, dass eine TÜV-Prüfung normalerweise alle zwei Jahre durchgeführt werden müsse und diese Mängel daher bereits in der Vergangenheit hätten aufgefallen müssen. Weiter erkundigt er sich, in welcher Höhe Mittel für diese Maßnahme im Haushaltsplan eingestellt seien, woraufhin Herr Büroleiter Eich informiert, dass Mittel in Höhe der Kostenschätzung von 440.000 EUR veranschlagt seien.

 

Herr Hirsch merkt abschließend an, dass hiermit die Basis für künftige Maßnahmen geschaffen würden.