Der Vorsitzende berichtet, die ADD habe angekündigt, dass im laufenden Jahr auch im Zeitraum zwischen Weihnachten und Neujahr mit der Zuweisung von Flüchtlingen in den Landkreis zu rechnen ist. Dies sei in den vergangenen Jahren nicht der Fall gewesen.

Zudem sei bereits durch die ADD informiert worden, dass im Jahr 2022 voraussichtlich 350 Zuweisungen (ggü. 300 angekündigten Zuweisungen in den Jahren 2020 und 2021) erfolgen werden.

Dies stelle den Landkreis insbesondere im Hinblick auf die unzureichende Verfügbarkeit von passendem Wohnraum vor große Herausforderungen. Der Vorsitzende teilt mit, dass, u.a. im Rahmen der letzten Bürgermeisterdienstbesprechung ein Austausch mit den Ober-/Bürgermeistern der kreisangehörigen Verbandsgemeinden und Städte stattgefunden habe. Die Situation sei aber auf Grund des ohnehin angespannten Wohnungsmarktes schwierig zu bewältigen.

 

Auf Nachfrage des Ausschussmitglieds Luig-Kaspari berichtet Frau Abteilungsleiterin Dreyer, das im Jahr 2021 bis dato 195 Asylbewerber in den Landkreis zugezogen seien. Wie viele im Dezember noch hinzukommen, sei noch nicht genau absehbar, es werde mit bis zu 100 weiteren Zuweisungen gerechnet. Bislang sei es möglich gewesen, entsprechend des vorhandenen Wohnraums vorab zu melden, ob seitens der Kreisverwaltung der Zuzug von Familien oder Einzelpersonen präferiert wird. Ob diese Steuerungsmöglichkeit auch zukünftig besteht sei unklar.