Im Vorgriff auf einen noch zu fassenden Kreistagsbeschluss empfiehlt der Ausschuss für Umwelt, Klima und Verkehr der Verwaltung, auf Basis der erarbeiteten Vorhabensbeschreibung zum Erstvorhaben „Nachhaltiges Klimawandelanpassungskonzept für den Landkreis Mayen-Koblenz und seine Kommunen“ und der Kostenschätzung einen Förderantrag bei der ZUG gGmbH im 1. Antragsfenster (01.12.2021 - 28.02.2022) zu stellen.

 

 


Abstimmungsergebnis: einstimmig

 


Der Vorsitzende führt in die Thematik ein und erläutert die Sachlage.

 

Das Ausschussmitglied Leimbach dankt der Verwaltung für die vorgelegte Vorlage und regt an, ein digitales Geländemodell in den Antrag mit aufzunehmen.

 

Abteilungsleiterin Menges hält diesen Vorschlag für sinnvoll und sagt zu, das digitale Geländemodell im Leistungsverzeichnis zu berücksichtigen. Die Kosten seien derzeit jedoch fraglich.

 

Das Ausschussmitglied Roth erkundigt sich bei den Herren Bürgermeistern Bell und Mumm, ob diese schon im Vorfeld eigene Initiativen auf den Weg bringen, da die beiden Verbandsgemeinden Maifeld und Pellenz als besonders heiße Regionen gelten.

 

Das Ausschussmitglied Bell teilt daraufhin mit, dass die Verbandsgemeinde Pellenz derzeit ein Starkregenkonzept erstelle. Weiter begrüßt er das Klimawandelanpassungskonzept des Landkreises. Damit sei Mayen-Koblenz ganz vorne mit dabei. Die Verbandsgemeinde Pellenz beteilige sich gerne daran.

 

Auch das Ausschussmitglied Mumm sagt die Teilnahme der Verbandsgemeinde Maifeld zu. Es sei jedoch wichtig, dass der Landkreis vorneweg gehe.

 

Abteilungsleiterin Menges teilt mit, dass das Klimawandelanpassungskonzept in enger Abstimmung mit den kreisangehörigen Kommunen erstellt werde und die anschließende Schwerpunktsetzung durch jede Kommune individuell erfolgen könne. Dies werde man dann noch miteinander erörtern.

 

Das Ausschussmitglied Scharbach fragt nach, ob es im Falle von Mehrausgaben eine Obergrenze gebe, woraufhin der Vorsitzende mitteilt, dass dies die Gremien festlegen können.

 

Das Ausschussmitglied Dressel merkt an, dass er dem Konzept gegenüber grundsätzlich positiv eingestellt sei. Er sehe jedoch für die kreisangehörigen Kommunen ein Problem in den anfallenden Kosten für die Folgejahre. Hier wünsche er sich, dass der Fördergeber länger in die Pflicht genommen werden kann.

 

Abteilungsleiterin Menges teilt daraufhin mit, dass zunächst ein Klimawandelanpassungsmanager/eine Klimawandelanpassungsmanagerin beim Landkreis eingestellt werde, um das Konzept zu erarbeiten. Wenn die Konzeptinhalte feststehen, können die Kommunen auch eigene Anpassungsmanagerinnen/Anpassungsmanager einstellen, um die sog. Anschlussvorhaben umzusetzen. Dies sei dann ebenfalls förderfähig.

 

Der Vorsitzende weist abschließend nochmals darauf hin, dass dieser empfehlende Beschluss des Fachausschusses vom Kreistag bestätigt werden müsse.